A K T U E L L E S
Sind wir auf dem Marsch in einen Kirchenstaat?
„Wohin steuert die Bundesrepublik? Ob der neu gewählte Bundespräsident Joachim Gauck den Anforderungen an das höchste Staatsamt eines demokratischen Staates entsprechen wird, hängt nicht zuletzt davon ab, wie weit er sich aus der Ideologie der Kirche befreien kann, der er jahrzehntelang als Pastor gedient hat.“
Dann gleich darunter:
Der Rücktritt Wulffs: Hatte die Kirche ihre Hand im Spiel?
Das fragten wir einige Bundestagsabgeordnete
Erst der Rüffel eines Prälaten, dann die Rücktrittsforderung eines Kardinals - das war zuviel
Brief an alle Bundestagsabgeordeten:
Staatssubventionen ersatzlos streichen!
Brief an alle Bundestagsabgeordeten:
Keine Steuergelder für das Reformationsjubiläum!
Abschaffung der Kirchenprivilegien:
„Nehmt den Papst endlich beim Wort!“
Nachlese zum Papstbesuch: Brief an Alle Bundestagsabgeordneten, Oktober 2011
Der Papst ist kein Grüner.
Petition: Keine Papstrede im Deutschen Bundestag!
PETITION: "KEINE PAPSTREDE IM BUNDESTAG"
Es sind 2075 Unterschriften eingegangen, die an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eingerreicht wurden.
Über die Antwort werden wir Sie demnächst hier informieren.
Weitere Informationen hier
Papst-Plakat zensiert
Wird jetzt die Dämon-kratie eingeführt?
Das zensierte Plakat: „Keine Papstrede im Bundestag!“
„Das Volk soll offenbar nicht mitbekommen, wie widersinnig eine Rede des Papstes im Deutschen Bundestag wäre.“ Mit diesen Worten kommentierte Dieter Potzel, Sprecher der Freien Bürger für demokratische Werte, die Nachricht, dass keine einzige der angefragten Plakatfirmen den Mut hatte, ein Großplakat der Freien Bürger aufzuhängen, das auf eine kostenlose Broschüre zum Thema aufmerksam macht und auf dem zu lesen wäre:
Keine Papstrede im Bundestag!Der Papst ist kein echtes Staatsoberhaupt, sondern ein Religionsführer mit diktatorischer Macht, der in einem demokratisch gewählten Parlament nichts verloren hat. Er ist verantwortlich für die Vertuschung weltweiter Sexualverbrechen. Dieser Besuch wird die deutschen Steuerzahler mindestens 100 Millionen Euro kosten.
Die Firmen gaben, so Potzel, selbst zu, schlichtweg Angst vor „Anrufen“ und „Schreiben“ zu haben. Bekanntlich verfügten die Kirchen noch immer über erhebliche Wirtschaftsmacht und entscheidenden Einfluss. „Es ist ein Armutszeugnis für den Zustand der Meinungsfreiheit in unserer Demokratie“, so Dieter Potzel, „dass kirchenkritische und laizistische Meinungen offenbar kein wirkliches Forum mehr bekommen.“ Diese Tendenz zeige sich auch in der „fast schon hysterischen Ablehnung“ eines Arbeitskreises „Laizisten in der SPD“ durch die Parteiführung. Offenbar gelinge es der Kirche noch immer, mit ihren subtilen Verdammungsdrohungen die Menschen einzuschüchtern. „Sie malen seit Jahrhunderten ihre Dämonen an die Wand, um den Menschen buchstäblich die Hölle heiß zu machen“, so der ehemalige lutherische Pfarrer.
„Für aufrichtige Demokraten stellt sich da die Frage: Wird in der Bundesrepublik Deutschland jetzt aus der Demokratie eine Dämon-kratie? Dann könnte der Papst ja auch gleich noch seinen Chef-Exorzisten Gabriele Amorth aus dem Vatikan mitbringen, um im Bundestag den ‚Teufel’ auszutreiben. Abgeordnete, die aufgrund ihres nicht-katholischen Glaubens aus katholischer Sicht dereinst in der Hölle landen werden, gibt es dort ja genügend.“
Für die Demokratie jedenfalls werde der 22. September ein schwarzer Tag werden, so Potzel. „Für weite Kreise des Auslands wird es sich so darstellen, als gäben im Bundestag bigotte Reaktionäre den Ton an. Armes Deutschland!“
Wir sind das Volk!
Wer wach ist, hört die Alarmglocken läuten: Ein ungezügelter Kapitalismus wurde zur Macht, die alles verschlingt. Korruption in Wirtschaft und Politik wurden zum Normalfall. Der „Deal“ mit Lobbyisten wurde Bestandteil des Regierens.
Die Mehrheit des Volkes will eine andere Republik. Sie will eine Demokratie, in der die Tugenden des Grundgesetzes von den Politikern ernst genommen werden:
- in der keine Parteispenden veruntreut und keine Akten vernichtet werden
- in der nicht die Banken und die Atomindustrie wirtschaftspolitische Weichen stellen, sondern das Gemeinwohl die Politik bestimmt
- in der nicht Hoteliers bevorzugt und Hartz IV-Empfänger benachteiligt werden, sondern soziale Gerechtigkeit herrscht
- in der eine klare Trennung zwischen Staat und Kirche erfolgt und der Steuerzahler nicht Jahr für Jahr Milliarden für kirchliche Einrichtungen bezahlt, denn: Wir sind nicht Papst!
Eine Wende zum Guten in Staat und Gesellschaft ist nur möglich, wenn jeder nach dem Grundsatz handelt: „Üb’ immer Treu und Redlichkeit!“
Dafür setzen sich immer mehr Freie Bürger für demokratische Werte ein, denn: Wir sind das Volk!
Der Papst soll draußen bleiben!
Der Papst hat im Herbst 2011 Deutschland besucht. Seine Rede im Reichstag war aus demokratischer Sicht verfehlt. Siehe dazu unsere Petition und den
Offenen Brief eines Anwalts an Bundespräsident Christian Wulff.
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